Tschechow! - 3 Einakter (Der Heiratsantrag/Über die Schädlichkeit des Tabak/Der Bär)
Auf ins neue Jahr! Und auf einem Spitzenplatz auf der all(neu)jährlich gefassten Liste guter Vorsätze findet sich garantiert ein beherztes „Mit Rauchen aufhören!“. Daher lässt sich das TheaterPACK nicht lange bitten und startet 2010 angemessen mit DER BÄR, DER HEIRATSANTRAG und ... genau: ÜBER DIE SCHÄDLICHKEIT DES TABAKS. 3 x 3 TSCHECHOW!-Einakter, die neben dem „wissenschaftlichen Vortrag“ zu dem Thema des Weiteren zeigen, dass es sich auf Freiersfüßen nicht immer ungefährlich läuft und „weibliche Korsettlogik“ sogar Bären zu zähmen vermag, irgendwie ...
06.02.10 20:00 Uhr, Cineding Leipzig
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Oper Leipzig
Ein Haus mit Tradition: Die Oper Leipzig ist eines der ältesten Musiktheater Europas, 1693 hebt sich das erste Mal der Vorhang im damaligen barocken Opernhaus am Brühl. In über drei Jahrhunderten schreiben Weltgrößen wie Georg Philipp Telemann oder E.T.A. Hoffmann als Kapellmeister Operngeschichte.
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I Love Lenz (von Georg Büchner/Sebastian Börngen)
von Georg Büchner/Sebastian Börngen
Lenz haut ab in den Wald. Begleitet von zunehmenden Bewusstseinstörungen verliert er sich mehr und mehr in der ihn umgebenden Natur. Zwischen Wahnsinn und absolutem Glück, dreht er dort seine Bahnen. Es scheint, dass ihm jegliches Gefühl für Raum und Zeit abhanden gekommen sei...
24.01.10 20:30 Uhr, Cammerspiele im Werk II Leipzig
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Bushido krass
Ein hart arbeitender Profi mit Skandal Rapper Image. Bushido hat aber auch andere Seiten. So zeigte er sich kürzlich im Frack neben Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer beim Münchner Filmball. Über eine CSU-Hymne im Rapper-style wurde gewitzelt. Doch Boshido hat noch mehr zu bieten, wie einen neuen Film über sein Leben. Regisseur, kein geringerer als Bernd Eichinger.
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Daniel Huppert gewinnt den Deutschen Operettenpreis
Den 2. Deutschen Operettenpreis für Junge Dirigenten der Oper Leipzig hat am vergangenen Samstag, 9. Januar 2010, beim Abschlusskonzert des 8. Operettenworkshops für Junge Diri-genten in der Musikalischen Komödie Leipzig der 1980 geborene Daniel Huppert gewonnen. Er studiert derzeit noch an der Hochschule für Musik „Franz Liszt" in Weimar und wurde 2009 in die 1. Förderstufe des „Dirigentenforums" des Deutschen Musikrats aufgenommen. Bei dem Abschlusskonzert, das live von MDR Figaro übertragen wurde, war auch der Präsident des Deutschen Musikrats, Prof. Martin Maria Krüger, anwesend.
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„Wenig geeigneter Anfänger“: Bitterböser Angriff auf einen Kollegen
Man stelle sich mal vor, Erfolgstrainer Jupp Heynckes vom Fußball-Herbstmeister Bayer Leverkusen würde über einen Gastbeitrag in einer großen deutschen Zeitung den Coach eines anderen Bundesligaclubs fachlich bewerten und dessen Arbeit als nicht kompetent einschätzen. Zweifellos eine absurde Annahme, denn sie ist unvorstellbar, da Jupp Heynckes ein Ehrenmann ist - und im Falle eines solchen Vergehens ein derartiger Nestbeschmutzer durch die geballte Wut der gesamten Branche auf Nimmerwiedersehen hinweggespült würde. Was im Fußball undenkbar ist, lässt der Kulturbetrieb aber offenbar zu: Sewan Latchinian, der aus Leipzig stammende Intendant der Neuen Bühne Senftenberg, analysierte in einem Gastbeitrag in der „Zeit" die Leistungen seines Leipziger Kollegen Sebastian Hartmann als wenig geeignet. Besonders pikant dabei: Sewan Latchinian ist unter anderem Vorstandsmitglied in der Intendantengruppe des Deutschen Bühnenvereins. Es wird spannend sein, die Reaktionen der Branche zu verfolgen. Ob es im Fußball mehr Moral gibt als im Kulturbetrieb?
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Fuchs Rainald Grebe huldigt seinem Patenonkel Karl May
Jetzt ist es raus. Der Liedermacher und Comedian Rainald Grebe hat sich geoutet: Karl May ist der Patenonkel der rheinischen Frohnatur. Doch das ist nicht die einzige Erkenntnis aus den „Karl-May-Festspielen", die unter der Regie Grebes aktuell über die Bühne des Leipziger Centraltheaters gehen. Eine vergnügliche und oft haarsträubende, aber immer wieder auch nachdenklich stimmende Reise in die Vergangenheit, die zugleich eine Abrechnung mit der Gegenwart ist und nicht nur Karl-May-Fans manches mit auf den Weg gibt.
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Appetithappen „Aus Licht und Schatten“: Sinnesrausch im Nähkästchen erweckt das Staunen
Die Alte Baumwollspinnerei tief im Westen Leipzigs war über viele Jahrzehnte die größte in Kontinentaleuropa. Heute glühen dort keine Spindeln mehr, doch dafür hat sich ein weltweit bekanntes Künstlerquartier an gleicher Stelle eingerichtet. Zum 125. bzw. 10. Jubiläum hielt gar Bundeskanzlerin Angela Merkel die Festrede. Unter dem Namen Spinnwerk findet sich auf dem weiten Terrain auch eine Theaterwerkstatt und -bühne, quasi das Nähkästchen der Baumwollspinnerei. Dort werden regelmäßig besondere Leckerbissen gereicht - so wie gerade ganz aktuell und am 20. Dezember erneut der Appetithappen „Aus Licht und Schatten". Ein sinnliches Tanzduo, das Orient und Okzident vereint. 45 Minuten lang, die ausreichen zu erkennen, wie prächtig die Verschmelzung von Ost und West sein kann.
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